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Kaffee

Über kein anderes Genussmittel kursieren mittlerweile mehr Meinungen als über den Kaffee. Einige sind der Meinung, dass Kaffee eine wasserentziehende Wirkung hat, andere wiederum behaupten das Gegenteil. Doch was ist richtig?

Glücklicherweise konnte die Hypothese des Flüssigkeitsräubers inzwischen widerlegt werden. Über viele Jahre hielt sich diese These jedoch, dass auf Kaffee bei Diäten verzichtet werden sollte. Es stimmt, dass das Koffein im Kaffee die Nieren besser durchblutet (was im Falle einer Diät sogar positiv ist) und es schneller zum Aussscheiden der Flüssigkeit kommt, doch der Körper stellt sich von alleine auf diese Situation ein. In der Zeit nach dem Kaffeetrinken finden hormonelle Veränderungen statt, die das Wasser im Körper zurückhalten. Der Wasserhaushalt gleicht sich also aus. Bei regelmäßigem Kaffeekonsum ist dieses Verhalten jedoch weniger ausgeprägt, da sich die Nieren auf die regelmäßige Koffeindosis gewöhnen.

Wichtiger sind jedoch die positiven Eigenschaften von Kaffee: Antioxidantien, Polyphenole und Mineralstoffe, die vor Diabetis, Gicht und sogar einiger Krebsarten schützen. Italienische forscher haben in Studien festgestellt, dass in Ländern in denen viel Kaffee konsumiert wird, das Risiko an Leberkrebs zu erkranken, viel geringer ist. Warum das so ist, konnten die Forscher aber noch nicht feststellen 🙂

Wie bei allen Genussmitteln gilt aber auch hier die Vorsicht vor zu hohen Dosierungen. Eine zu hohe Dosis an Koffein wirkt sich wiederum negativ auf das Herz-Kreislauf- und das Nervensystem. Mehr als 6 Tassen pro Tag sollten deswegen nur mit Vorsicht genossen werden.



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